

Das Keimrückhaltesystem MicroStop® trennt beim physikalisch bedingten Luftaustausch außerhalb des Sterilisators zwischen Luftstrom und Mikroorganismen. Die Mikroorganismen kommen dabei zum Stillstand und können so nicht mehr ins Containerinnere dringen. Eine „Rot/Grün“-Behandlungsanzeige macht für den Verwender versehentliches oder unerlaubtes Öffnen des Containers nach erfolgter Sterilisation deutlich sichtbar. Mikrobiologische und wissenschaftliche Untersuchungen untermauern die Wirksamkeit des Systems MicroStop® auf eindrucksvolle Weise: MicroStop® hat einen Abscheidgrad von 99,99999%.
Auch in Punkto Wirtschaftlichkeit ist MicroStop® eine Innovation: Die Sterilcontainer sind beliebig oft sterilisierbar, benötigen keinerlei Verbrauchsmaterial und stellen so eine kosteneffiziente und unkomplizierte Alternative zu Einmalfiltern dar.
Neue Materialien sorgen ebenfalls für wesentliche Vorteile. Bleibende Verformungen, wie sie bei schweren Metalldeckeln im Routinebetrieb oft entstehen, sind bei unserem formstabilen Deckel aus hitzebeständigem und dampfsterilisierbarem Hochleistungskunststoff ausgeschlossen. KLS Martin entdeckte als erster diesen Kunststoff für den Containerbau. Eine leichte Containerwanne aus Aluminium verfügt über eine hohe Wärmespeicherkapazität und Wärmeleitfähigkeit und sorgt so für beste Trocknungsergebnisse.
Das System wird in drei Größen und in verschiedenen Höhen gefertigt. Ihre Abmessungen sind optimal aufeinander abgestimmt und ermöglichen somit eine ideale Raumnutzung im Sterilisator und bei der Lagerung. Umfangreiches Zubehör von Siebschalen über Logistikkomponenten bis hin zu Containerwagen und –tischen gehören selbstredend dazu.
Es versteht sich von selbst, dass der neue Container den Anforderungen der nationalen und internationalen Normen und Standards für Sterilgutverpackungen entspricht (DIN EN ISO 11607 Teil 1 und Teil 2:2006, DIN EN 868 Teil 8:1999, EN 285:2006 + A1:2008 und DIN EN ISO 17665 Teil 1:2006, CE-Kennzeichnung gemäß Medizinprodukte-Richtlinie 93/42 EWG i.V.m. Änderung 2007/47/EG). Er ist zugelassen für Dampf-Sterilisationsverfahren gemäß EN 285 und ist gemäß DIN EN ISO 17665-1 validiert.